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05-12-09 20:38

Fahrtbericht 24. Februar 2010

Hilfsgütertransport

Fahrtbericht vom 24. Bis 28. Februar 2010

Die Fahrt begann am Mittwoch dem 24. 02. 2010 um 19 Uhr. Mit dabei waren 8 Personen und   3 Fahrzeuge mit Hänger.

Geladen hatte man ca. 3 Tonnen Lebensmittel und ca. 5 Tonnen Bekleidung. Auch waren Krankenhausgeräte  wie EKG und Ultraschallgeräte dabei. An dieser Stelle sei allen gedankt für diese großartigen Spenden. Privatpersonen, Vereine, eine Klinik, Firmen und Gemeinde haben zu diesem großartigen Erfolg beigetragen. Nochmals an alle ein Vergelt`s Gott.

Nach einer 27 stündigen Fahrt kam man gegen 23:30 Uhr in Miercurea Ciuc an und ging nach einer kleinen Brotzeit direkt in die Zimmer zum schlafen, da man ab 8 Uhr  den Arbeitstag verplant hatte. Durch die Hilfe von noch 4 Personen aus der Stiftung hatte man gegen 12 Uhr alle Fahrzeuge entladen und konnte sich in der 2. Tageshälfte den Kindern widmen. Nach dem Besuch des Waisenhauses  fuhr man noch zu den Ärmsten der Armen. Was wir dort sahen war schlimmer als schlimm. In kleinen, super kleinen, Häusern wohnten Eltern mit ihren Kindern. Auf einer Wohnfläche von  ca. 35 m/2 wohnten 6 Personen. Die Betten waren zusammengestellte alte Sessel. Die Fußböden waren durchgebrochen, es war einfach schlimm. Dann wurde uns ein Zigeunerdorf (arme) gezeigt   das ich nicht als Dorf bezeichnen möchte. Aus Abfallholz zusammengeschlagene Bretterbuden  bildeten dort eine Wohneinheit ohne Wasser und Strom. Wir fuhren dieses Dorf mit Pfarrer Stefan an und wurden sofort von Zigeunern und mehreren  Kindern umringt. Ich weiß nicht wie man dort leben kann. (Bilder folgen)

Nach diesen schrecklichen Bildern besuchte man noch eine  Familie die den Sprung aus den Waisenhäusern schaffte, Arbeit fand und so eine normale Familie gründen konnte. Diese Familie hat ein monatliches Geld von ca. 700 Lei. Das Familienoberhaupt ist bei einer Marktkette beschäftigt und ist somit der einzige Verdiener, da noch 2 Kinder zu Hause zu betreuen sind. Diese 700 Lei sind ca.170,- Euro. Davon werden die Kosten wie Miete, Essen Kleider usw. bezahlt.

Am Abend kamen Waisenkinder uns besuchen, brachten Musikinstrumente mit und bedankten sich so auf ihre Weise.

So fuhr man am Samstag dem 27. Februar nach Hause mit den Gedanken: Man hat wiedereinmal geholfen.                                                                                Danke allen Spendern, denn durch Eure Hilfe wird dieses erst möglich.

Den nächsten Transport wollen wir im Mai starten. Für diesen Transport werden  Lebensmittel gebraucht.

Im Sommer werden wir für den Ausbau und Renovierung von alten Schuppen  zu Wohneinheiten  Elektrokabel, Heizung und Wasserrohre, Heizkörper usw. benötigen. (wir werden noch darüber berichten)

Nochmals Danke an alle, im Namen der Waisen -  und Straßenkinder in  Rumänien

 

 


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