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Hilfsgütertransport 12. Dezember 2015

Liebe Freunde der Rumänienhilfe „Lausbubendorf“ e.V

Am 12. Dezember 2015 fuhren wir mit einem letzten Hilfsgütertransport, in diesem Jahr, nach Siebenbürgen in Rumänien.Wir hatten Winterbekleidung, Lebensmittel und ein paar Weihnachtsgeschenke für die Waisenkinder dabei. Nach dem verteilen der Hilfsgüter in Boz-Nähe Sibiu-Herrmannstadt fuhren wir noch ca. 300km weiter nach Miercurea Ciuc (Szeklerburg in Deutsch) zum Lausbubendorf. Dort wurde man mit Freude erwartet, da man auf die Bekleidung und Lebensmittel angewiesen ist. Am nächsten Morgen wurde durch das Personal von Pfarrer Stefan schon die ersten Hilfsgüter verteilt. Wir, das Fahrerteam, besuchten in den Tagen arme Familien um diese mit dem notwendigsten zu versorgen. So waren wir auch wieder bei der armen alten Oma. Als wir in das baufällige , mit Sperrmüll eingerichtete Wohnung , ohne Ofen, ohne Toilette, in Haus kamen und der Oma erklärten (Dolmetscher war dabei) , dass wir wieder ein paar Lebensmittel für sie hatten fing Sie laut an zu weinen. Sie ließ unsere Hand nicht mehr los und „heulte bitterlich „ so dass auch uns die Tränen kamen. Sie hob Ihre Hände , faltete Sie und betete zu Gott. Es war so furchtbar, dass ein Mitfahrer nicht in der Lage war ein Video zu drehen und bis heute dies nicht verarbeitet hat. Nach ca. 10 Minuten , als wir gingen hat Sie immer noch geweint und uns Worte des Dankes nachgerufen. In solchen Verhältnissen leben viele Menschen in Rumänien, ohne äztliche Hilfe, keine Rente ,keine Krankenversicherung und keine Unterstützung vom Staat. Es ist für uns jedes Mal furchtbar dies immer und immer wieder anzusehen.

Unseren Kindern in den Waisenhäusern geht es soweit gut und haben sich auf unser Wiedersehen gefreut. Nach dem verteilen von Süßigkeiten und Fußballtrikots von Bayern München (auch andere) sowie einem Fußball war die Freude riesig.(Bericht und Bilder folgen). Nach dem zweiten Tag fing es an zu schneien, so dass wir schnell unsere Heimreise antraten.

Liebe Freunde, ohne Ihre Hilfe können wir das nicht schaffen. Bitte helfen Sie uns auch im nächsten Jahr mit Ihren Spenden, denn diese Leute besitzen nichts. Kein Geld (auch nicht vom Staat) , es sind die ärmsten der Armen.

Herzlichen Dank noch an Wustock und die Reservisten von Püttlingen für Ihre Spenden.

Danke und ein Vergelt`s Gott


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