Nachrichten

Infoveranstaltung 2015

Infoveranstaltung über die Rumänienhilfe

Meine sehr verehrte Damen und Herren, liebe Freunde,,

In Rumänien gibt es sehr viele Kinder die auf der Straße oder in Kanälen leben.

Dann gibt es noch die Waisenkinder die in staatlicher Obhut oder bei privaten Organisationen untergebracht sind. So wie z.B bei der Csebisz Stiftung und dem Stiefmütterchenverein die von Pfarrer Stefan geleitet wird Zu dieser Stiftung gehörten 21 Waisenhäuser in denen ca. 300 Waisenkindern leben.

Alle Waisenhäuser werden von Erzieherinnen rund 24 Stunden betreut.

In diesem Jahr kamen 11 Neuzugänge in die Waisenhäuser der Stiftung. Die Kinder waren im Alter von 3-12 Jahren. Zum Teil sind die Eltern verstorben, schwer krank oder man konnte die Kinder nicht mehr ernähren. Man sieht dass diese Kinder in Elend und Dreck gelebt haben. Total verlaust, Schmutz in die Haut eingedrungen und in einem schlechten Gesundheitlichen Zustand kamen sie zu Pfarrer Stefan. Auch wir konnten dies bei unseren Besuchen im Jahre 2014 feststellen. Aber schon nach ein paar Wochen sieht man fröhliche Kinderaugen, Wenn man diese Kinder aber bei der Einlieferung gesehen hat wird man die Bilder so schnell nicht vergessen können.

Aber nun zu unseren Aktionen in Rumänien hier in der Stiftung von Pfarrer Stefan.

Der gemeinnützige Verein Rumänienhilfe Lausbubendorf hat in diesem Jahr 9 Hilfsgütertransporte in die Stadt Miercurea Ciuc, Madaras ,Spring,Boz und Dostat bei Herrmannstadt durchgeführt. . Der letzte Transport mit nur Lebensmittel führen wir am Mitte Dezember, wenn es das Wetter zuläßt, durch. Es werden 4 Anlaufstellen angefahren. Zum ersten helfen wir Pfarrer Stefan in Miercurea Ciuc mit ca. 300 Kindern, zum zweiten armen Familien in Maradas, ca 20 km von Miercurea entfernt und zum dritten helfen wir 2 Waisenhaus bei Sibiu (Hermannstadt) und einem dortigen krankenhausstation. Desweiteren werden die Gemeinden Boz und Dostat mit nötigem Material bedacht werden. Unsere Arbeit beschränkte sich im Jahre 2015 auf den Transport von Lebensmittel und von Bekleidung sowie notwendigen Haushaltswaren. Aber auch an für die Sicherheit im Krankheits bzw. Feuerwehrwesen haben wir gearbeitet.

Die Hilfe wurde wie folgt geleistet:

Miercurea Ciuc: Ausstattung der Waisenkinder mit ca.8 Tonnen Lebensmittel

-es wurden ca. 20 Tonnen Bekleidung und Haushaltsgegenstände verbracht, von dieser Bekleidung bekommen nicht nur die Kinder von Pfarrer Stefan, nein auch die staatl. Waisenhäuser sowie arme Familien bekommen von diesen Spenden.

. Die Armenküche wird immer mehr angenommen, da es in dieser Gegend sehr viele Menschen ohne Arbeit gibt.

Aber auch sehr wichtig ist die Hilfe zur Selbsthilfe geworden. Drei viertel der Waisenhäuser haben sich Gärten oder Gewächshäuser angelegt und sorgen somit zu einem gewissen Teil selbst für Ihren Lebensunterhalt.

Wir haben in MIercurea Ciuc ein großes Ziel erreicht. Hilfe zur Selbsthilfe war immer unser Ziel, das haben wir zum größten Teil erreicht. Wir transportieren eine große Menge Bekleidung nach Siebenbürgen, so dass nach der Ausstattung der Waisenhäuser noch viele Spenden für die städtischen Waisenhäuser bzw. für hilfsbedürftige Menschen zur Verfügung gestellt werden kann. Spring bei Hermannstadt.

In dem Dorf Spring lebt ein ehemaliger Bürger von Hüttersdorf der sich in RO niedergelassen hat, eine Familie gründete und sich dort mit 3 Kindern sehr wohl fühlt.Dieser Mann organisiert mit dem Arzt u. Bürgermeister die Spendenverteilung Vor Ort, was auch hervorragend klappt. Das Dorf Spring besteht aus 4 Ortsteilen mit sehr armen Bewohnern. Die Verbindungen nach dort sind durch ein Vorstandsmitglied zustande gekommen.

Unsere Hilfe besteht aus Lieferung von Bekleidung an 2 Waisenhäuser und bedürftige Bewohner, Lebensmittel an Waisenhaus und Lieferung von vorhandenem Material an die Krankenstation. Geliefert werden gebrauchte Rollstühle, Rollatoren,Verbandsmaterial und leichtes Op –Material.

Der dritte Anfahrtsort ist das Dorf Madaras:

Die Waldwirtschaft Karparten in Madaras hat das ehem. Feuerwehrauto von Wustweiler , mit Beteiligung des Vereines Lausbubendorf gekauft um somit den vielen Bränden in der Sommerzeit Herr zu werden.

In Madaras haben wir ein Ansprechpartner: Ildiko ist die Tochter von einer in Wustweiler ehemals beschäftigten Krankenpflegekraft. Durch sie hat man von der Anzahl vieler Waisenkinder bzw. armen Familien erfahren. Wir helfen in Madaras mit Bekleidung und Lebensmittel. Aber auch die Feuerwehr bekam gespendeten Geräte aus dem Saarland mitgebracht.

Eines muß man bei der Verteilerstelle Spring und in Madaras sagen. Alle angelieferten Hilfsgüter werden binnen 3 Tagen an die notleidenten Menschen verteilt. Dies wird uns per Computer durch Bilder belegt.

Aber auch bei diese Aktionen sind die Bürgermeister sowie Kirchen mit eingebunden.

Dostat und Boz:

Dostat und Boz ist eine kleine Gemeinde mit vielen hilfsbedürftigen Familien.

Diese Dörfer haben wir in unseren Spendenverteilungsplan erst in diesem Jahr aufgenommen.Nach der Besichtigung dieser kleinen Dörfer ist man zum Schluß gekommen auch diesen armen Familien zu helfen. So verbringen wir Bekleidung, Lebensmittel und Medikamente in diese beiden Dörfer. Als wir eine Feuerwehrpumpe mitbrachten hat man vor lauter Freude geweint, da es bei einem Brand bis zu 2 Stunden dauerte bis die Feuerwehr eintraf oder sie kommt garnicht. Ihr Brandschutzgerät bestand vor der Lieferung der Pumpe aus 10 Blecheimern und 5 Schippen.

Vermischtes:

Wir haben aber auch Spenden mitgenommen, ausser Kleider die man auch sehr dringend brauchte.

So z.B Handnähmaschinen (Strom ist sehr teuer) Gartengeräte, Kinderbetten- und Kinderbettenmatratzen, Fahrräder,

Zur Zeit wird in der Region Transilvanien ein KataStrophenschutz aufgebaut, für diese Arbeit wurde Gerät und Material durch großartige Spenden der Feuerwehren aus dem Saarland übergeben. Die Gegend bei Miercurea hatte im vorigen Jahr mit kleinen Erdstössen zu tun, desweiteren werden jährlich Dörfer und Brunnen mit Hochwasser aus den Karparten überflutet.

Obwohl wir erst vorige Woche von dem 67. Transport zurück kamen wollen wir Mitte Dezember , die letzte Fahrt in diesem Jahr durchführen. Für eine sogenannte Weihnachtliche Fahrt liegt Miercurea Ciuc zuweit im Osten und die winterlichen Einflüsse könnten uns einen Strich durch die Rechnung machen, da wir durch die Karpaten müssen aber auch die Kälte von bis zu 40 Grad Minus sind starke Gegner.

Liebe Freunde,

Dies war ein kleiner Abriss über unsere Arbeit in den Rumänischen Waisenhäusern von Rumänien.

Wir der gemeinnützige Verein Rumänienhilfe e.V hofft dass sie durch diesen Vortrag bzw. durch unseren Film die lachenden Gesichter der Kinder gesehen haben. Dass diese Kinder wieder lachen können ist ihr Verdienst. Sie sind die Menschen die den Kindern wieder ein menschenwürdiges Leben geben. Durch ihre Hilfe bekommen diese Kinder ein kindergerechtes Leben, später eine Ausbildung, aber was noch sehr wichtig ist, sie werden Menschen die später eine Perspektive für das weitere Leben haben.

Helfen Sie uns bitte weiter, denn ohne ihre Hilfe können wir auch nicht helfen.

Für unsere letzte Fahrt in diesem Jahr, im Dezember , benötigen wir dringend Spenden an Lebensmittel, da wir bis Ende Februar die Fahrten wegen den winterlichen Verhältnissen aussetzen müssen. Danke für ihre Aufmerksamkeit und ein Vergelts`s Gott.

 


News archive