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20-12-14 17:36

Infoveranstaltung am 09.11.2014

Meine sehr verehrte Damen und Herren, liebe Freunde,,
In Rumänien gibt es sehr viele Kinder die auf der Straße oder in Kanälen leben.
Dann gibt es noch die Waisenkinder die in staatlicher Obhut oder bei privaten Organisationen untergebracht sind. So wie z.B bei der Csebisz Stiftung die von Pfarrer Stefan geleitet wird Zu dieser Stiftung gehörten 21 Waisenhäuser in denen ca. 300 Waisenkindern leben.
Alle Waisenhäuser werden von Erzieherinnen rund 24 Stunden betreut.
In diesem Jahr kamen 11 Neuzugänge in die Waisenhäuser der Stiftung. Die Kinder waren im Alter von 3-12 Jahren. Zum Teil sind die Eltern verstorben, schwer krank oder man konnte die Kinder nicht mehr ernähren. Aber schon nach ein paar Wochen sieht man fröhliche Kinderaugen, Wenn man diese Kinder aber bei der Einlieferung gesehen hat wird man die Bilder so schnell nicht vergessen können.
Aber nun zu unseren Aktionen in Rumänien hier in der Stiftung von Pfarrer Stefan.
Der gemeinnützige Verein Rumänienhilfe Lausbubendorf hat in diesem Jahr 8 Hilfsgütertransporte in die Stadt Miercurea Ciuc, Madaras und Spring bei Herrmannstadt durchgeführt. . Der letzte Transport mit nur Lebensmittel führen wir am 21.. November durch. Es sind 3 Anlaufstellen. Zum ersten helfen wir Pfarrer Stefan in Miercurea Ciuc mit ca. 300 Kindern, zum zweiten armen Familien in Maradas, ca 20 km von Miercurea entfernt und zum dritten helfen wir 2 Waisenhaus bei Sibiu (Hermannstadt) und einem dortigen krankenhausstation. Unsere Arbeit beschränkte sich im Jahre 2014 auf den Transport von Lebensmittel und von Bekleidung sowie notwendigen Haushaltswaren. Aber auch an für die Sicherheit im Krankheits bzw. Feuerwehrwesen haben wir gearbeitet.
Die Hilfe wurde wie folgt geleistet:
Miercurea Ciuc: Ausstattung der Waisenkinder mit ca.8 Tonnen Lebensmittel
-es wurden ca. 12 Tonnen Bekleidung und Haushaltsgegenstände verbracht, von dieser Bekleidung bekommen nicht nur die Kinder von Pfarrer Stefan, nein auch die staatl. Waisenhäuser sowie arme Familien bekommen von diesen Spenden.
. Die Armenküche wird immer mehr angenommen, da es in dieser Gegend sehr viele Menschen ohne Arbeit gibt.
Aber auch sehr wichtig ist die Hilfe zur Selbsthilfe geworden. Drei viertel der Waisenhäuser haben sich Gärten oder Gewächshäuser angelegt und sorgen somit zu einem gewissen Teil selbst für Ihren Lebensunterhalt.
Von einem ungar. Spender wurde ein Haus zur Verfügung gestellt, das man zum Waisenhaus umgebaut hat. Es wurde trocken gelegt ,innen neu verputzt, mit neuen Leitungen im Wasser, Kanal und Elektrobereich versehen und der Fussboden mit Laminat versehen. Viel Material wurde durch Spender durch uns Vor Ort gebracht. Das neu renovierte Waisenhaus ist schon komplett belegt.
Wir haben in MIercurea Ciuc ein großes Ziel erreicht. Hilfe zur Selbsthilfe war immer unser Ziel, das haben wir zum größten Teil erreicht. Wir transportieren eine große Menge Bekleidung nach Siebenbürgen, so dass nach der Ausstattung sämtlichen hilfsbedürftigen noch eine Menge Bekleidung übrig haben. Spring bei Hermannstadt.
In dem Dorf Spring lebt ein ehemaliger Bürger von Hüttersdorf der sich in RO niedergelassen hat, eine Familie gründete und sich dort mit 3 Kindern sehr wohl fühlt.Dieser Mann organisiert mit dem Arzt u. Bürgermeister die Spendenverteilung Vor Ort, was auch hervorragend klappt. Das Dorf Spring besteht aus 4 Ortsteilen mit sehr armen Bewohnern. Die Verbindungen nach dort sind durch ein Vorstandsmitglied zustande gekommen.
Unsere Hilfe besteht aus Lieferung von Bekleidung an 2 Waisenhäuser und bedürftige Bewohner, Lebensmittel an Waisenhaus und Lieferung von vorhandenem Material an die Krankenstation. Geliefert werden gebrauchte Rollstühle, Rollatoren,Verbandsmaterial und leichtes Op –Material.
Der dritte Anfahrtsort ist das Dorf Madaras:
Die Waldwirtschaft Karparten in Madaras hat das ehem. Feuerwehrauto von Wustweiler , mit Beteiligung des Vereines Lausbubendorf gekauft um somit den vielen Bränden in der Sommerzeit Herr zu werden.
In Madaras haben wir ein Ansprechpartner: Ildiko ist die Tochter von einer in Wustweiler ehemals beschäftigten Krankenpflegekraft. Durch sie hat man von der Anzahl vieler Waisenkinder bzw. armen Familien erfahren. Wir helfen in Madaras mit Bekleidung und Lebensmittel. Aber auch die Feuerwehr bekam gespendeten Geräte aus dem Saarland mitgebracht.
Eines muß man bei der Verteilerstelle Spring und in Madaras sagen. Alle angelieferten Hilfsgüter werden binnen 3 Tagen an die notleidenten Menschen verteilt. Dies wird uns per Computer durch Bilder belegt.
Aber auch bei diese Aktionen sind die Bürgermeister sowie Kirchen mit eingebunden.
Vermischtes:
Wir haben aber auch Spenden mitgenommen, ausser Kleider die man auch sehr dringend brauchte.
So z.B Handnähmaschinen (Strom ist sehr teuer) Gartengeräte, Kinderbetten- und Kinderbettenmatratzen, Fahrräder,
Zur Zeit wird in der Region Transilvanien ein KataStrophenschutz aufgebaut, für diese Arbeit wurde Gerät und Material durch großartige Spenden der Feuerwehren aus dem Saarland übergeben. Die Gegend bei Miercurea hatte vor ein paar Wochen mit kleinen Erdstössen zu tun, desweiteren werden jährlich Dörfer und Brunnen mit Hochwasser aus den Karparten überflutet.
Pfarrer Stefan, der von der heutigen Veranstaltung weis lässt sie alle sehr herzlich grüßen. Er bat uns ihnen ausrichten zu lassen, dass ihre Hilfe ein großer Teil die Armut in der Stiftung lindert. Würde es ihre Hilfe nicht geben oder sie würde einbrechen, er wüsste nicht wie er dies auffangen könnte. Er bedankt sich bei ihnen allen für die großherzige Unterstützung und dankt Gott für solche Menschen.
Obwohl wir erst vorige Woche von dem 52. Transport zurück kamen wollen wir Ende dieses Monats , am 21. November die letzte Fahrt in diesem Jahr durchführen. Für eine sogenannte Weihnachtliche Fahrt liegt Miercurea Ciuc zuweit im Osten und die winterlichen Einflüsse könnten uns einen Strich durch die Rechnung machen, da wir durch die Karpaten müssen aber auch die Kälte von bis zu 40 Grad Minus sind starke Gegner.
Liebe Freunde,
Dies war ein kleiner Abriss über unsere Arbeit in den Rumänischen Waisenhäusern von Rumänien.
Wir der gemeinnützige Verein Rumänienhilfe e.V hofft dass sie durch diesen Vortrag bzw. durch unseren Film die lachenden Gesichter der Kinder gesehen haben. Dass diese Kinder wieder lachen können ist ihr Verdienst. Sie sind die Menschen die den Kindern wieder ein menschenwürdiges Leben geben. Durch ihre Hilfe bekommen diese Kinder ein kindergerechtes Leben, später eine Ausbildung, aber was noch sehr wichtig ist, sie werden Menschen die später eine Perspektive für das weitere Leben haben.
Helfen Sie uns bitte weiter, denn ohne ihre Hilfe können wir auch nicht helfen.
Für unsere letzte Fahrt in diesem Jahr, am 21. November, benötigen wir dringend Spenden an Lebensmittel, da wir bis Ende Februar die Fahrten wegen den winterlichen Verhältnissen aussetzen müssen. Danke für ihre Aufmerksamkeit und ein Vergelts`s Gott.


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