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Mitfahrer haben das Wort

Bericht von Christel und Franz-Josef Kuhn

3. Hilfsgütertransport 2014 – ein kurzer Bericht von Christel und Franz-Josef

 

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner des Lausbubendorfes in Rumänien. Vom 12. bis 17. April 2014 begleiten wir zum ersten Mal den Hilfsgütertransport nach Miercurea Ciuc. Nach der 1.866 km langen Fahrt werden alle Helfer von Pfarrer Stefan und seinem Team herzlich empfangen.

 

Im Gepäck hat die Crew vom „Lausbubendorf“ e. V. wie immer Spielsachen, Lebensmittel, Kleider und zweckgebundene finanzielle Mittel. Als besonderes Highlight können diesmal eine Wasserpumpe zur Unterstützung des im Aufbau befindlichen Katastrophenschutzes und drei Endoskope zur medizinischen Versorgung übergeben werden.

 

Beim Besuch im Waisenhaus zeigt sich, dass die bisherigen Spenden als gute Investition in die richtige Richtung eingesetzt wurden. Denn die Gebäude befinden sich dank der Unterstützung in einem akzeptablen Zustand. Die Kinder werden gut betreut und erzogen. Sie begrüßen uns mit einem freundlichen Lächeln und laden spontan zum Spielen ein. Wir vermissen die Lausbuben und –mädchen schon jetzt.

 

Da die Unterkünfte mittlerweile aus allen Nähten zu platzen drohen, muss dringend das neue Haus (hierüber wurde früher bereits berichtet) saniert werden, sodass zusätzlicher Wohnraum zur Verfügung steht.

 

Damit die bislang mühevoll erreichten Erfolge nicht im Sande verlaufen, stimmen wir mit Pfarrer Stefan überein, dass die Hilfe unvermindert weitergeführt werden muss. Nur so haben die Waisenkinder die Chance auf eine bessere Zukunft, denn vom Staat erhalten sie keinerlei Zuwendungen.

 

Aber nicht nur im Lausbubendorf ist Unterstützung notwendig. Eine Vielzahl völlig verarmter Familien (kaum vorstellbar, dass Menschen im 21. Jahrhundert in einem europäischen Staat in solch unwürdigen Zuständen hausen!) werden von den Mitarbeitern vor Ort mit dem Lebensnotwendigsten versorgt. Auch diese Hilfe ist nur durch die vielfältige Hilfe des Vereins und aller Spender – also durch Sie – möglich.

 

An dieser Stelle sprechen wir dem Helferteam unsere große Anerkennung aus. Unermüdlich nehmen sie ca. alle sechs Wochen die enormen Strapazen der Hilfsgütertransporte auf sich, um die Spenden an den „rechten Ort“ zu bringen – nämlich zu Menschen, denen sonst niemand mehr hilft. Vielen Dank!

 

Auch für uns wird es ein Wiedersehen in Miercurea Ciuc geben.

 

Christel und Franz-Josef


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