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35.Hilfstransport am 24.August 2012

Waisenhüser, Feuerwehr-KFZ, Soldatenfriedhof

Der 35. Hilfstransport wurde vorige Woche mit 3 Kleinbussen, drei Anhänger und 8 Personen auf den 2000 km langen Weg nach Rumänien geschickt um Lebensmittel und benötigte Artikel in die Waisenhäuser  zu bringen. Die Fahrt verlief mit einem Defekt an der Lichtmaschine nicht so besonders gut, aber wir hatten einen guten Autoschlosser dabei, der improvisieren konnte.

Am Anfang von Siebenbürgen haben wir festgestellt, dass die Bäume ihr Laub verlieren und diese auch schon ihre Farbe wechseln. Kein grünes Gras mehr auf den Wiesen, Getreidefelder vertrocknet. Was war hier geschehen?  Man erklärte uns, dass es seit Monaten nicht mehr geregnet hat und eine große Hitze herrschte. Man geht davon aus, dass es mit Lebensmittel im nächsten Winter sehr knapp wird bzw. die Preise werden in die Höhe gehen. Dieses Thema wurde mit den Waisenhäusern  besprochen und wir werden unser Möglichstes dazu tun um zu helfen. Die Kinder werden immer größer und verschiedene verlassen die Waisenhäuser um auf eine Schule zu gehen oder aber auch zu heiraten. Aber immer wieder sieht man neue Gesichter von Kleinkindern die in die Waisenhäuser aufgenommen werden. An Gebäuden und Einrichtungen wird fleißig gearbeitet um vor dem  Winter wichtige Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen  zu haben. Hilfsbedürftige Menschen stehen Schlange an der Armenküche bei Pfarrer Stefan, Bilder die  man so schnell nicht vergessen wird.

Das Wustweiler Feuerwehrfahrzeug hat in den Karpaten seine große Bewährungsprobe bestanden. Ein großer Waldbrand wurde zum ersten Einsatz des LF8 aus Wustweiler. Eine sehr große Waldfläche in den Karpaten war mit den vorhandenen Löschmöglichkeiten nicht zu bewältigen, so dass man sich entschloss den 50 km weiter stationierten LF8 anzufordern. So wurde durch das Lf eine Wasserzufuhr zum Brandherd hergestellt. Schade dass es uns noch nicht gelungen ist eine Tragkraftpumpe zu beschaffen, denn dann könnte man bei einem Brand noch  intensiver helfen.

Aber der einstimmige Tenor lautete: ohne dieses Löschfahrzeug wäre noch mehr unseres lebenswichtigen Waldes  vernichtet worden.

Auch hatten wir die Gelegenheit an der Einweihung des Deutschen Soldatenfriedhofes in Csiksanfalva teilzunehmen, der von den dortigen Bewohnern hergerichtet wurde. Das ganze Dorf zog nach einer Hl. Messe in einer Prozession zum neu hergerichteten Soldatenfriedhof wo 39 Deutsche gefallene Soldaten beerdigt sind.

Wir werden im November bei unserer Veranstaltung in der Seelbachhalle darüber berichten.


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