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Deutscher Soldatenfriedhof in Rumänien

Rumänische Dorfbewohner errichten würdige Ruhestätte für Deutsche Soldaten des 2. Weltkrieges

Renovierung des deutschen Kriegsfriedhofs in Csíkdánfalva

 

Zoltán Pál

Geschichtslehrer

 

Der zweite Weltkrieg hat auch in unserer Gemeinde seine Spuren für ein ganzes Leben hinterlassen. Für die sterblichen Überreste der deutschen Soldaten, die während des Krieges tödliche Wunden bekommen hatten, fanden ihre Landsmänner am östlichen Rande des Dorfes Platz.  Bis 1957 standen die Gräber stumm und vereinsamt, bis die damalige Führung der Kirchengemeinde ein Denkmal errichteten. Viele Jahre lang hat dieses Denkmal – in seiner Nachbarschaft mit einem alten Baum – die Vorbeigehenden aufmerksam gemacht, dass dieser Ort ein Geheimnis bewahrt. Im Laufe der Zeit verrotteten die Kreuze auf den Gräbern, und auch aus den Gräbern blieb für heute sehr wenig übrig.

 

Damit dieser Friedhof im Laufe der Zeit nicht verloren geht, haben wir im Frühling 2012 der Gemeinsamen Besitzerschaft des Ortes Csíkdánfalva, bzw. dem Gemeinderat und dem Priester Onkel Franz Bara unser Renovierungskonzept eingereicht. Die Idee hat den Angesprochenen gefallen und sie haben sich gefreut, dass es Leute gibt, die etwas tun wollen.  Der Vorsitzende der Gemeinsamen Besitzerschaft des Ortes hat seine finanzielle Hilfe sofort angeboten, so konnte man mit der Renovierung des Kriegsfriedhofs aus dem 2. Weltkrieg anfangen.

Auch zur Zeit werden die Arbeiten gemacht, manche Teile des Zauns stehen schon. Es ist vorgesehen, auf die Gräber neue Kreuze zu stellen.

 

Auf die Veränderung wurden nicht nur die Bewohner des Ortes aufmerksam, sondern auch aus Deutschland, aus der Heimat der begrabenen Soldaten, besuchte den Friedhof eine kleinere Gruppe von Landsleuten, die die Gräber ihrer hier begrabenen, heldenhaften Vorfahren nach der Renovierung regelmässig besuchen möchten.

 

Übersetzung aus dem Ungarischen: dr. Sarolta Lipóczi Hochschullehrer (Kecskemét, Ungarn)

 

 

 


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