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34. Hilfsgütertransport

Fahrtbericht vom 01.Juli 2012

Seit ein paar Tagen sind wir, die Rumänienhilfe-Lausbubendorf e.V , von unserem 34. Hilfsgütertransport wieder gesund zu Hause angekommen. Bei dieser Fahrt wurde mit 2 Kleintransporter  und  Anhänger ca. 1 Tonne Lebensmittel und ca. 3 Tonnen Bekleidung nach Siebenbürgen transportiert. Dabei war ein Notstromerzeuger 3 KVA sowie eine Schmutzwasserpumpe für das erst kürzlich gelieferte ausrangierte Feuerwehrfahrzeug aus Wustweiler mit dabei. Diese Geräte wurden von einer Firma gesponsert.

6 Personen begleiteten den Transport, die wie immer im Fodorhaus bei Pfarrer Stefan untergebracht waren. Nach einer 30 stündigen Fahrt bei einer Temperatur bis zu 40 Grad war man froh, dass die Hinfahrt ohne Probleme an KFZ sowie am Zoll von statten gegangen sind.

Beim Besuch im Lausbubendorf wurde man gleich auf drei neue Gesichter aufmerksam. Geschwister im Alter von 4 Jahren bis 12 Jahren waren in den  letzten fünf Wochen im Lausbubendorf aufgenommen worden.

Als man aber die Leidensgeschichte dieser Kinder zu hören bekam wurde es einem doch anders und man stellte fest, dass man in der Realität angekommen war. Nachbarn dieser Kinder verständigten Pfarrer Stefan über den Zustand in dieser Familie. Ihm stellte sich ein schreckliches Bild dar. Beide Elternteile sehr starke Alkoholiker, die sich nicht um ihre Kinder kümmerten.  Eine verwahrloste Unterbringung in einem baufälligen Haus, die Kinder waren am ganzen Körper mit Läusen  befallen,  das tägliche Essen bestand aus Wasser und Brot, kein Schul- oder Kindergartenbesuch.

Nun befinden sich  drei dieser fünf Kinder im Lausbubendorf und gewöhnen sich langsam an ein geregeltes Kinderleben.

Große Not herrschte aber auch  in einem 15 km entfernte Dorf.  Neun sehr arme Familien können sich das zum alltäglichen Leben benötigte, wie Kleider und Lebensmittel nicht leisten. Schon im Vorfeld hatten wir 9 Kisten mit Kleidern für diese Kinder gepackt. Von unserer Seite war es so gedacht, dass man diese Kleider bei einer bekannten Familie abgibt und diese die Kleider dann verteilt. Als wir aber ankamen machten wir doch Bekanntschaft mit diesen Familien. Im Innenhof eines Bauernhauses standen neun Mütter mit ca. 30 Kindern, die auf die Kleider warteten. Die Kleider wurden angepasst und verteilt. Es ist schon schwer, wenn man mit ansehen muss, dass es auf unserer Welt  noch Familien gibt, die nichts, aber wirklich nichts haben. Uns wird dieses Bild so schnell nicht loslassen.

Aber diese Rumänienfahrt bestärkt uns, dass diese Kinder immer noch unsere Hilfe brauchen.

Sie, liebe Freunde haben viel geholfen, denn ohne ihre Hilfe geht es nicht, Bitte helfen sie uns weiter, denn diese Kinder sind  ohne ihre Hilfe dem Elend preis gegeben.

Danke !


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