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Info Veranstaltung 11.2011

Rumänienhilfe-Lausbubendorf                                                             06.11.2011

                             Vortrag

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch ich darf sie recht herzlich begrüßen und möchte ihnen einen kurzen Bericht über unsere Arbeit in Rumänien geben.

2005 haben die St. Georgs Ritter aus Ungarn (Priorat Trier) mehrere Transporte nach Miercurea Ciuc durchgeführt. Dies wurde im Jahr 2007 von privater Seite  weitergeführt und im Jahre  2010 wurde der gemeinnützige Verein Rumänienhilfe-Lausbubendorf gegründet.

Von diesem Zeitpunkt an wurden die Hilfstransporte auch an andere Waisenhäuser erweitert, so wie vermehrt.

Im Jahre 2011 haben wir bis dato 6 Transporte durchgeführt und es kommt noch 1 Transport Anfang Dezember dazu. So sind  in diesem Jahr 7 Transporte mit je 2 bis 3 KFZ und Hänger durchgeführt worden.

Im gesamten von 2005 bis heute sind wir bei der Zahl 28 Transporten gelandet.

Für dieses Jahr sind es In Zahlen ausgedrückt rund 34 Tonnen Kleider und Schuhe sowie ca. 19 Tonnen Lebensmittel.

Gefahren wurden 2011 ca. 60.000 km

Diesen Hilfsgütern stehen 250 Waisenkinder sowie ca. 40 sehr arme Familien gegenüber. Man kann nun sagen das ist sehr viel, ja wenn man aber die Armut in den Dörfern sieht die man durchfährt, wenn man die halbzerfallene Häuser sieht, dann weis man ,dass dies noch nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Aber wir und sie versuchen unseres Möglichstes zu tun.

Aber nun möchte ich ihnen ein paar Daten über die von uns unterstützte Csebisz Stiftung unter der Leitung von Pfarrer Stefan in Rumänien geben.

Diese Stiftung betreut ca. 250 Waisen und Straßenkinder in 18 kleinen, spartanisch eingerichteten Waisenhäuser. Es sind , bei uns sagt man: Einfamilienhäuser. Betreut werden diese Kinder von Erzieherinnen, die 24 Stunden für die Kinder da sind. Eine Erzieherin bekommt dafür einen Monatslohn von ca.200 Euro.

Alle von uns angelieferten Hilfsgüter werden bei Pfarrer Stefan gelagert und gelangen so nach Bedarf zu den Kindern. Sollten noch Kleider oder Lebensmittel einmal übrig bleiben so werden noch ca. 40 sehr arme Familien unterstützt. Entweder fehlt dort der Ernährer oder es handelt sich um Schwerbehinderte Menschen.

Aber nun zu unserer Unterstützten der Stiftung.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt diesen Waisen und Straßenkindern im alltäglichen Bereich, wie z.B mit Kleider und Lebensmittel, Schulbedarf zu helfen. Diese Hilfe ist sehr gut angekommen Dank ihrer Hilfe. Wir sehen bei jeder neuen Fahrt, dass unsere Kinder besser gekleidet sind, dass es weniger Sorgen um das Essen gibt, dass auch Schulutensilien nicht mehr so rar sind. Es ist für uns immer wieder eine Freude den Kindern in lachende und strahlende Augen zu schauen wenn wir wieder bei ihnen sind und ihnen ein paar Süßigkeiten geben. Diese Wiedersehensfreude der Kinder kann man einfach nicht beschreiben.

Diese Kinder erhalten durch die Stiftung eine gute Schulausbildung, eine Berufsausbildung und werden erst nach dieser Zeit aus der Stiftung entlassen. Das heißt : wenn man eine Arbeitsstelle gefunden hat oder durch Heirat.

Zu den 18 Waisenhäusern ist folgendes zu sagen:

Hilfe zur Selbsthilfe wird auch bei uns großgeschrieben. So wurde mitgeholfen, dass Pfarrer Stefan einen Bautrupp gegründet hat. Dieser besteht aus 3 Personen wie z.B Maler, Zimmermann und Elektriker. Diese bekommen im Monat je 200 Euro und erledigen sämtliche anfallenden Arbeiten an diesen Häusern. Dieser Bautrupp erledigt aber auch noch anfallende Arbeiten bei umliegenden Gemeinden und der Stadt Miercurea Ciuc, die natürlich bezahlt wird. So erwirtschaftet man noch einen Überschuss der den Waisenhäusern bzw. den Kindern zu Gute kommt.

Der Verein Rumänienhilfe unterstützt diesen Bautrupp dadurch, dass man Materialien oder benötigte Werkzeuge besorgt um   Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Farbe, Baugerüst, Bohrmaschinen, Schweißgerät und vieles mehr wurde nach Rumänien transportiert, sogar  eine  Schreinereiausrüstung damit dieser Bautrupp die notwendigen Reparaturen selbst erdigen kann. Darauf legen wir großen Wert und wir überzeugen uns Vor Ort auch davon.

So wurden in diesem Jahr folgende größere Reparaturen ausgeführt:

Am alte Lausbubenhaus:

Außenarbeiten: Geländesanierungen

Neuer Dach,

Aussenisolierung, neuer Putz, neuer Anstrich,

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An anderen Waisenhäusern

mehrere Aussenanstriche, Dachsanierungen an diesen Häusern,

Kanalanschlüsse, verlegen neuer  Elektroleitungen

Für 2012 gehe die Barspenden gezielt an das „Alte Lausbubenhaus“ Verlegen neuer Elektroleitungen, Wasserleitungen, neuer Fußboden,  verlegen  einer neuer Gasleitung, Erneuerung der Heizungsanlage, des Fußbodens und neuer Innenanstrich.

Dieses Haus, 20 m neben dem neuen Lausbubenhaus, soll nach der Fertigstellung von ca. 10 größeren Mädchen bewohnt werden. Laut Pfarrer Stefan sammelt man derzeit Spenden für die Fertigstellung dieses Hauses.

Der Bautrupp wird mit den Innenrenovierungsarbeiten im Frühjahr 2012 beginnen.

Dafür auch ein  Danke an Sie für ihre Unterstützung, denn ohne ihre Hilfe konnte das Neue Lausbubenhaus erst von einem Stall zum Waisenhaus umgebaut werden, so dass man jetzt die Innenarbeiten am alten Haus beginnen kann.

 

 

Sämtliche gespendeten Gelder werden also zu 100 % der Stiftung zugeführt. Über diese, aber auch andere Spenden werden wir „Vor Ort“ laufend unterrichtet bzw. man zeigt uns die renovierten Gebäuden.

Zur Stiftung von Pfarrer Stefan muss man sagen, dass alle angelieferten Sachspenden und die Geldspenden zum Wohle der Waisenkinder angewand werden und dies durch den Verein Rumänienhilfe –Lausbubendorf jederzeit nach kontrolliert werden kann.

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Zu einem weiteren Projekt kamen wir in Turgu Mures, 200 km vor Miercurea Ciuc, durch eines unserer defekten Autos. Durch die Hilfe von Pfarrer Stefan ist ein Franziskaner Pater mit , mit Namens Pal, zur Pannenstelle gekommen. Er brachte einen KFZ Schlosser mit, der in erstaunlich schneller Zeit unser KFZ wieder fahrbereit machte. Während den Repaeaturarbeiten erzählte er uns, dass auch er 50 Waisen und Straßenkinder betreute. Er erzählte uns vom Leid der Kinder und was er am dringendsten benötigte..wir waren auf seine Bitte gespannt : um so erstaunt waren wir als er sagte:::Schuhe für Kinder von 3 – 18 Jahren.  Bei einer weiteren Fahrt wurde mit Pater Pal einen Termin im Waisenhaus vereinbart, was man natürlich besichtigte. Hufeisenförmig waren 4 kleine Häuser zu einem Wohnblock zusammengefügt wo ca. 45 Kinder lebten. Diese Häuser waren nicht das modernste, was man sich natürlich vorstellen konnte, das Mobiliar war zusammen gewürfelt als ob es von einem Flohmarkt oder vom Sperrmüll käme. Aber man war erstaunt über die Sauberkeit die überall herrschte. Auf Sauberkeit der Häuser aber auch der Kinder wurde viel Wert gelegt. So war man sich zu 100 % im Vorstand einig auch Pater Pal in die Hilfslieferungen mit einzubeziehen.

So wurden beim letzten Transport Pater Pal Kisten mit Schuhen, Kleidern, Schulsachen und Lebensmittel übergeben.

Natürlich war die Freude sehr groß.

Wir werden Pater Pal bei der nächsten Fahrt am 04. Dezember nochmals anfahren und Lebensmittel , Kleider und etwas für Weihnachten zu geben.

 

 

Meine sehr verehrte Damen und Herren,

dies war eine kleine Aussage unsererseits über unsere Arbeit in Rumänien. Alles was ich ihnen jetzt gesagt habe kann man sich schwer vorstellen. Erst wenn man durch die Karpartendörfer fährt und die zerfallene Wohnhäuser, schlecht gekleidete Kinder sieht, abgemagerte Pferde mit einem viel zu schweren Wagen sieht,,dann sieht man dass diese Menschen noch unsere Hilfe benötigten. Ich möchte aber nicht verschweigen, dass es auch andere Menschen mit anderem Lebensstandart gibt, so wie überall auf der Welt. Aber unser Ziel ist es den armen Menschen zu helfen, aber vorrangig den Straßen-und Waisenkinder die unsere Hilfe ganz besonders nötig haben.

Wir machen dies sehr gerne denn an den Augen der Kinder erkennen wir ihre Freude und ihr Danke. Diesen Dank geben wir an sie weiter, denn ohne ihre Hilfe wäre dich unmöglich.

Ich sage ihnen im Namen der Rumänienhilfe Lausbubendorf ein Großes Vergelt`s Gott.

 siehe unter Bilder "Info 2011"

 

 

 


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