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Fahrtbericht 20.02.2011

6 KFZ imit Hänger

Der 22. Hilfsgütertransport

Am Sonntag den 20.Februar 2011 trafen sich 13 Personen des Fahrerteams  mit 5 KFz und Anhänger an der Raststätte Homburg um die Fahrt nach Miercurea Ciuc zu beginnen. Auf dem Parkplatz konnte man noch Frank treffen, der gerade von „Unseren Kindern“ zurück kam. Nach einer  fünf  Minütigen Unterredung wurde die Fahrt begonnen. Nürnberg, Passau, Budapest, Herrmannstadt lagen auf unserem Weg den wir in über 30 Stunden hinter uns gebracht haben.

Kein Schnee, aber einen Schaden  an einem Fahrzeug, hervorgerufen durch die bis zu 30 cm tiefen  und bis zu 1 m breiten Schlaglöcher   haben ein Fahrzeug außer  Betrieb gesetzt. Man darf nur froh sein, dass in der Stadt Sebbes  eine supermoderne Werkstatt von Mercedes war.

In Miercurea  haben wir wieder den Winter entdeckt, da es an den beiden Tagen ununterbrochen schneite. Glücklicherweise waren die Straßen auf unserer Heimfahrt schneefrei.

In unserem mitgebrachten Gepäck waren ca. 2 to Lebensmittel, ca. 2 to Bekleidung, Werkzeuge und Küchengeräte. Alles Sachen die dringend gebraucht werden.

An den Waisenhäusern wird kontinuierlich  gearbeitet und somit die Bausubstanz  in einen guten Zustand versetzt. Trotzdem muss weiter gearbeitet werden, da wir miterlebten durften, dass der Winter sehr hart sein kann. Fehlen wird es immer an Lebensmittel, die sind sehr wichtig. Überall wo wir in den Häusern waren wurden Lebensmittel, aber auch Kleider,  benötigt.

Bei unserem  jetzigen Besuch haben wir Waisenhäuser, aber auch Besuche bei  den Armen der Ärmsten durchgeführt. Es ist uns sehr schwer gefallen  bei diesen Privatfamilien zu fotografieren, aber wir haben es getan um Ihnen die noch immer vorhandene Armut zu zeigen. Bei vielen von unserem Fahrerteam wurden die Augen feucht. Man sieht eine Armut, die nicht zu beschreiben ist. Mütter sind mit Kindern uns nachgelaufen und haben um Lebensmittel gebettelt.  Da es in Miercurea  ein strenger Winter ist, wurde von Pfarrer Stefan  eine Armenküche eingerichtet, da sonst viele Leute keine warme Mahlzeit am Tage  hätten.

Als wir ein Lager besuchten und den Kindern ein Karton mit Schokolade gaben wurde sich darum geschlagen, es war schlimm dies mit anzusehen.

Aber auch schöne Dinge konnten wir mit nach Hause nehmen. Bei der Übergabe von Feuerwehrmaterial konnte man Bauklötze staunen. Das von 4 Personen gesponserte Löschfahrzeug aus Bayern wurde in ein  Holzhaus gestellt. In freiwilliger Arbeit haben Feuerwehrmänner „Ihrem “ Auto  einen Wetterfesten Unterstand gebaut.

Sie sind auf ihre Feuerwehr und das gesponsterte Auto bzw. Material sehr stolz.

Ich möchte es nicht vergessen mitzuteilen, dass Waisenkinder mit Pfarrer Stefan und Begleitung vom 29.Juni bis 07.Juli 2011 unsere Gäste in Wustweiler sind.

Wir hatten harte Tage in Rumänien aber auch schöne.  Ihnen, den Spendern, möchten wir  danken auch im Namen von Pfarrer Stefan und dem Bürgermeister Csaba für die großartigen  Hilfen, denn ohne Sie wäre es für den Verein Rumänienhilfe-Lausbubendorf  nicht möglich  den Armen und Waisen so gezielt helfen zu können.

Der nächste Hilfsgütertransport erfolgt Ende April.

Über den Besuch der Kinder und über das Programm werden wir  berichten.

Danke und Vergelt´s Gott liebe Spender !

 

 

 


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