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03-12-09 16:34

Fahrtbericht November 2009

Fahrtbericht

Bevor ich in Stichwörtern von unseren 4. Hilfsgütertransport im Jahre 2009 berichte zum ersten ein großes Danke an Alle die gespendet haben, an Alle die da mit beigetragen haben, dass diese Fahrt als erfolgreich bezeichnet werden kann. Danke von den Kindern und Pfarrer Stefan mit seinem Team an Euch, denn ohne Euch wäre diese Hilfsaktion nicht zustande gekommen. Abfahrt am Dienstagabend den 10.11. 09 um 22 Uhr ab Illingen bis zur Rumänischen Grenze,, also 20 Stunden Fahrt. Die Grenzkontrolle an der Rumänischen Grenze ist sehr gut verlaufen, da man nicht kontrolliert wurde. Nun kommt die wahnsinnige, anstrengende Fahrt durch die Karparten. Holprige Straßen werden unsere Wegbegleiter sein. Wir rätseln, brauchen wir für diese 400 km 8 Stunden oder 10 Stunden Fahrtzeit? Wir brauchen 9 Stunden. Am Donnerstagmorgen um 01:00 Uhr treffen wir in Miercurea ein. Die Autos aus, den Schlüssel der Unterkunft unter der Fußmatte herausnehmen, Zimmer beziehen und ab ins Bett. Mein Freund Armin Kiefer ist mit einer Hilflieferung aus Thüringen ein paar Stunden früher eingetroffen. Stunden vorher haben wir ihn in Österreich, St. Pölten, getroffen und die Fahrt abgestimmt. Da er aber keinen Hänger dabei hatte, war er uns gegenüber im Vorteil. Am Donnerstagmorgen trafen wir Pfarrer Stefan und Gabi Marian (Jugendreferentin) beim gemeinsamen Frühstück. Aber zuerst wurde gearbeitet: es mussten 3 Klein-LKW und 2 Hänger entladen werden. Tonnen von Winterbekleidung und Lebensmittel wurden in das vorgerichtete Waisenhauslager gebracht und einsortiert. Nach getaner Arbeit stand ein Besuch im Lausbubendorf auf unserem Wunschzettel. Freudig wurden wir von den Kindern begrüßt und sogleich in Beschlag genommen. Es war ein voller Erfolg, die Spenden werden angenommen und auch richtig eingesetzt. Kinder mit Kleidern von uns, das Alte Waisenhaus im Lausbubendorf wird mit Wärmedämmung versehen und neu verputzt, also generalsaniert. So ist es richtig, da gehören die Spendengelder hin, die Kinder müssen menschenwürdig leben können. Als man zu den Kindern kam und nach einer freudigen Begrüßung feststellte, dass 2 neue Gesichter dabei waren, sank die Stimmung doch etwas. Wo kommen diese KInder nun her ?. Aber Pfarrer Stefan macht das schon richtig. Mit Erschrecken stellten wir aber nun fest, dass das neue Haus auf dem besten Wege ist zu wenig Platz herzugeben: Es wird langsam schon zu klein wenn noch Kinder dazu kommen sollten. Also müssen wir verstärkt mithelfen, dass das alte Haus nun saniert wird. Na ja, werden wir sehen , wird schon irgendwie gehen. Am Abend waren wir mit einer Musikgruppe (Waisenkinder) zusammen die für uns musizierten und sangen. Es war einfach herrlich und schön. Am nächsten Morgen wurden zwischen Armin und Pfarrer Stefan Gespräche geführt über die Ausbildung von Waisenkinder in Armins Firma im Schwarzwald. Wenn das gelingt „einfach Klasse“ Ferdi und ich gingen dann noch mit Pfarrer Stefan  und seinen Mitarbeitern die Lieferungen von Kleider und Lebensmittel durch. Nun mussten wir aber schon wieder los, wir müssen zurück nach Illingen. Um 13 Uhr am Freitag fuhren wir los und waren am Samstag gegen 16 Uhr zu Hause. Es war anstrengend, aber es war schön gewesen. Wir bedanken uns bei allen Spendern für diese großartige Hilfe, denn ohne diese Hilfe wäre das Leben in den Waisenhäusern viel schwerer. Danke an das Team Britta, danke an das Team Hugo , Bernd und die Presse (Rudi,Ulrike) . Danke aber an die Spender aus Nah und Fern und dem Fahrerteam (F. Kuhn, A. Chirrico, W. Barbian, M. Hilgert u. Armin mit Sabine). Vergelt´s Gott, ihr seid wahre gute Menschen. Nächster Transport: Anfang März 2010. Da unser Kleiderlager gefüllt ist nehmen für diese Fahrt nur Lebensmittel an. Wir müssen die vorhandenen Kleider zuerst noch mitnehmen.                        Euer Bernhard Schmidt u. Fahrerteam


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