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Filmvorführung 07.11.2010

Bericht über unsere Arbeit !
Filme über unsere Arbeit !

Veranstaltung am 07.11.2010 in der Seelbachhalle Wustweiler
Liebe Freunde,
Die Seelbachhalle in Wustweiler war voll besetzt und sie haben damit ihre Verbundenheit zu den Waisen-und Straßenkindern in MIercurea Ciuc gezeigt.
Durch diese Veranstaltung wollten wir ihnen zeigen was mit ihren Spenden passiert.
Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist und wir mit weiterer Hilfe rechnen dürfen.
Ob Kleider, Lebensmittel oder auch Spenden, wir bringen diese direkt Vor Ort und sorgen für die satzungsgemäße Verwendung.
Diese Veranstaltung ist durch sie alle zu einem vollen Erfolg geworden.
Danke an alle Gäste und Spender.
Danke an Wustock und die Helfer
Danke an alle  Vereinsmitglieder und Helfer

                   Vortrag 07.11.2010

Von Bernhard Schmidt

Glücklich schätzen kann sich der, der genug zu essen hat und ein Dach über dem Kopf besitzt. Leider gibt es immer noch viele Menschen, denen dies nicht vergönnt ist – und das in unserem sonst so wohlhabenden Europa. Glücklicherweise gibt es die Hilfe engagierter Menschen, wie sie alle hier die sich neben vielen anderen jetzt mit Herz und Seele für das „Lausbubendorf Rumänien“ engagieren.

Es begann im Jahre 2006 mit einem Hilfsgütertransport der St. Georgsritter zu diesen Waisenkindern.

Bei diesem Besuch lernte man Pfarrer Stefan kennen, der uns alles zeigte bzw. die Stiftung erläuterte.

So wurden in den nächsten Monaten und Jahren  diese Hilfe verstärkt und im Jahre 2010 gründete man den gemeinnützigen Verein Rumänienhilfe Lausbubendorf e.V
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Der Name „Lausbubendorf“ stammt vom katholischen Pfarrer Istvan (Stefan) Gergely, der im Jahre 1990 Kindern Unterkunft und Essen gewährte. Waisen und Straßenkinder fanden bei ihm Unterschlupf. 1992 wurde die Csibesz-Stiftung (Lausbubenfamilie) gegründet und bei Gericht eingetragen. Ziel der Stiftung ist es, verwaiste Jugendliche aufzunehmen, auszubilden und sich um sie zu kümmern. Sie sollen einen Beruf erlernen und dann soll ihnen beim Start ins Leben geholfen werden, um so ein selbstständiges Leben führen zu können. Viele Menschen sind in Not. Waisen und Straßenkindern muss man mit Unterkunft und Lebensmitteln helfen. Viele von ihnen bis heute mitgeholfen, diesen armen Kindern und Menschen zu helfen. Durch diese Hilfe wurde ein klein wenig dazu beigetragen, dass es diesen Kindern etwas besser geht. Bisherige Projekte waren: Die Hilfe beim Umbau eines Schuppens in ein Wohnhaus für 14 Kinder , sowie mehrere Lebensmittel- und Kleiderspenden. Die Kinder wohnen endlich im „neuen Haus“, so dass man das „alte Haus“ renovieren konnte.

Wo liegt nun Miercurea Ciuc

.Miercurea-Ciuc auf  (dt. Szeklerburg  ist eine Stadt im östlichen Teil der Region Siebenbürgen (Rumänien) und seit 1968 Hauptstadt des Kreises Harghita. Sie liegt in der Mitte des Ciuc-Beckens  zwischen dem vulkanischen Harghita-Gebirge und dem

Die Stadt hatt heute ungefähr 46.800 Einwohner, davon waren 34.359 Szekler, 7.274 Rumänen, 262 Roma usw. Wegen des hohen Anteils der Szekler gilt die ungarische Sprache zusammen mit der Rumänischen als Amtssprache.

Szeklerburg entstand in der Nähe der schon vorher bestehenden Siedlungen Șumuleu Ciuc, Toplița Ciuc und Jigodin. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 5. August 1558 in einem Privilegienschreiben der Königin Isabella, der Mutter des Siebenbürger Fürsten Johann Sigismund, in der die Einwohner der Ortschaft von bestimmten Abgaben befreit werden.

Lassen sie mich meine lieben Freunde noch etwas über die Spendenbereitschaft und den Verlauf der Spenden sagen.

1-3 Klein LKW, Diesel gesponsert ,,so treten wir den gesamten Weg von ca.3600 km an. Es ist eine lange Fahrt von ca. 27 Stunden ,,aber die Freude und das lachen der Kinder entschädigen uns für diese Strapazen. Für uns ist es jedesmal eine Freude mitanzusehen, dass diese Kinder gut untergebracht sind, gut versorgt werden und  unsere Hilfe auch annehmen bzw. auch anziehen.

Bis dato haben wir 21 Hilfsgütertransporte durchgeführt. Die angelieferten Hilfsgüter werden alle an Pfarrer Stefan geliefert. Pfarrer Stefan betreut nicht nur die 200 – 250 Waisen und Straßenkinder, nein auch andere Waisenkinder oder Kinder aus sehr armen Familien auch Erwachsene kommen in den Genuß der Hilfsgüter.

Wie wird die Verteilung vorgenommen:

Alle Hilfsgüter werden im Fodorhaus (Verwaltung/Pfarrhaus) untergebracht und gelagert. Nach der Anlieferung werden sämtliche Erzieherinnen der einzelnen Waisenhäuser  aufgefordert den Bedarf von Bekleidung und Lebensmittel  bei der Verwaltung zu melden. Bei einem gemeinsamen Termin werden sodann diese Kleidungsgenstände u. Lebensmittel an die einzelnen Häuser verteilt.

Sollten noch Kleider übrig sein, so sind die arme Menschen Nutznieser.

Diese Verteilung ist unserter Meinung so richtig organisiert und zeigt, dass alle Hilfsgüter an die richtigen Stellen gelangen.

Spenden werden „Vor Ort“ direkt  ausgehändigt. Es wird aber auch darauf geachtet, dass sämtliche Gelder zum satzungsgemäßen Zweck verwendet werden. So hat man bei verschiedenen Projekten mitgeholfen.

Viele der hier Anwesende haben diese Transporte begleitet und konnten sich von der satzungsmäßigen Verwendung der Spendengelder überzeugen.

Aber ein sehr wichtiger Schritt ist es nicht nur hinzufahren und zu geben, nein auch die Hilfe zur Selbsthilfe  ist ein wichtiger Schritt in deren Zukunft.

So hat die Stiftung 3 Personren, Zimmermann, Maler u. Elektriker,  eingestellt um die notwendigen Arbeiten an und in den Häusern selbst auszuführen. Und dies klappt vorzüglich.                                                                                                             Dies ist aber erst möglich seit man mit Werkzeugen geholfen hat. Der Anfang war ein einfacher Rasenmäher, es folgten gespendeten Werkzeuge und Baugerüste sowie Betonmischmaschinen. Durch diese Werzeuge wurden durch diese Baukolonne Häuser trockengelegt, Dächer rep., und Waisenhäuser renoviert. Es ist schön mitanzusehen, dass mit ihrer Hilfe soviel positives geleistet wird.

Aber auch die Gemeinde, die von Csaba als Bürgermeister, geleitet wird kam in den Genuß von ihrer Hilfe. Als man im vorigen Jahr bei einem Gespräch von Pfarrer Stefan, Bürgermeister Csaba, Ferdi Kuhn und meine Wenigkeit beisammensaß wurde die Brandbekämfung im Kreis mit 7000 Einwohnern durch Stefan angesprochen. Die nächste Feuerwehr ist mehr als eine halbe Stunde entfernt und wir fragten was man bei größeren Unglücksfällen und bei der Brandbekämpfung tat. Die Antwort lautete beten.

Nun haben wir in der nähe von Regensburg eine Feuerwehr gefunden, die uns ein Löschfahrzeug mit 25 000 km , einer Vorbaupumpe und einer Motorpumpe für  3300 Euro verkaufte. Dieses Fahrzeug wurde von Wustweiler Spendern, sowie Heusweiler u. Schiffweiler Spendern angekauft. Ich kann es nicht beschreiben wie groß die Freunde war, als wir dieses Löschfahrzeug übergeben durften. Der Ort war versammelt und eine alte Frau kam auf mich zu, gab mir einen Strauß selbst geflückte Kornblumen, drückte mich und sagte in gebrochenem aber gut verständlichen Deutsch,,,,Danke,,,

Gibt es ein schöneres Danke ??

Zu bemerken ist noch, dass dieses Löschfahrzeug schon mehrere male im Einsatz war.

Danke liebe Spender.

Bedanken möchten wir uns aber auch bei einem Sponsor, der uns immer wieder kostenlos KFZ für diese Fahrten zur Verfügung stellt und bei einem Sponsor, der uns ein KFZ  geschenkt hat für diese Hilfsgütertransporte.

Aber sie alle , die heute hier sind haben dazu beigetragen, dass wir diese Hilfsgütertransporte durchführen können.

Ob bei der Hilfe von KFZ, Werkzeugen, Baumaterial , Lebensmittel sowie Kleider haben sie alle mitgeholfen, dass diese Kinder ein wenig besser in die Zukunft schauen können.

Grußworte aus Miercurea Cic

Liebe Freunde ,

Schon seit über vier Jahren existiert diese Freundschaft  zwischen  euch und uns.

Ihr habt die Kinderstimmen gehört, die euch um Hilfe gebeten haben.

Ihr seit zu uns geeilt und habt den Kindern Kleidung, Lebensmittel und Spielsachen gebracht. Auch Spenden haben wir bekommen, da wir neue Häuser mussten bauen oder der Winter ist sehr kalt für Strom und Heizung.

Wir wissen, dass es für euch ein weiter Weg ist und ihr für eine Fahrt bis zu 60 Stunden im Auto sitzt. Wir wissen dass die Distanz zwischen uns keine kleine ist, aber für diese Freundschaft gibt es bei euch keine Kilometer.

Immer wieder freuen sich die Kinder wenn ihr kommt und etwas neues mitbringt, sie freuen sich euch zu sehen.

21 x ward ihr zu uns gfahren und habt geholfen. In dieser Zeit wurden Schuppen umgebaut, an Häusern wurde viel gearbeitet und mit Spenden wurde geholfen. Auch ein Feuerwehrauto macht nun Dienst. Der Bürgermeister und alle Leute freuen sich darüber. Bis heute hatte diese Gemeinde noch nie ein Feuerwehrauto.

Diese Leute und die Feuerwehrleute sind sehr froh.

Wir möchten uns bei allen Leuten und Wustock für die große Hilfe bedanken durch euch.

Der Herrgott wird es auch danken.

Wir freuen uns im nächsten Jahr bei euch sein dürfen mit ein paar Kinder.

Wir danken euch und jedem Illinger vielmals die mit ihrer Arbeit und mit ihrer Liebe eine Brücke zwischen Csiksomlyó und Illingen gebaut haben.

 

 

 

 


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