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01-07-10 22:46

Fahrtbericht 5.7.10

Transportfahrzeug und Löschfahrzeug für Lausbubendorf/Hilfgütertransport

Montag 05.Juli 2010

Morgens 5 Uhr fahren drei Personen des Fahrerteams nach Bayern um ein gebrauchtes Löschfahrzeug nach Rumänien zu überführen.

Gleichzeitig starten an diesem Tage  noch 2 Kleintransporter mit Lebensmittel und Kleider für „Unsere Kinder“ und  hilfsbedürftige Menschen.

Aber zu unserem Löschfahrzeug.

Dieses Löschfahrzeug war für ein Dorf bestimmt, das mit Bränden schon viel zu tun hatte, aber nicht in der Lage war sich ein solchen KFZ zu beschaffen bzw. zu leisten. Als man in vorangegangenen  Gesprächen den Bürgermeister und Pfarrer Stefan  fragte, was man bei Brandkatastrophen  tat, sagte man uns  - Beten.

Dieses Löschfahrzeug wurde von 4 Personen gesponsert, so dass man keinen Cent vom Lausbubendorfkonto  nehmen musste. An dieser Stelle ein Vergelt`s Gott.

Bei der Vorführung  des Fahrzeuges (Wasser Marsch aus der Vorbaupumpe und aus der TS 8) kam eine alte Frau zu uns, reichte uns selbst gepflückte Blumen, drückte uns und sagte „Danke“.

 

Aber auch unsere beiden anderen KFZ waren mit 5 Personen unterwegs nach  Siebenbürgen.

Aber es wurde zu Anfang eine kurze Fahrt. Der gesponserte Peugeot Kleintransporter  für die Stiftung war scheinbar mit seiner Elektrik nicht zufrieden und streikte. Also wurde dieses KFZ zurück nach Wustweiler geschleppt, repariert und durfte erst einen Tag später seine Fahrt wieder fortsetzen. In der Zwischenzeit war das andere KFZ schon in Rumänien eingetroffen.

So kamen diese 3 KFZ um Stunden versetzt in Rumänien an.

Nach dem entladen von den Hilfsgütern wurde das Löschfahrzeug übergeben, natürlich wurden unsere Kinder besucht und ein Gespräch mit Pfarrer Stefan geführt. In diesem Gespräch wurde die weitere Hilfe für das Lausbubendorf besprochen.

Was wir bei unserem Besuch sahen hat uns doch sehr beeindruckt:

Dächer wurden repariert, das Fodorhaus wurde trocken gelegt, am Lausbubenhaus wurden Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, Wohnraum wurde geschaffen und die Außenanlage hergerichtet. Dies alles wird mit ehemaligen (verheirateten, arbeitslosen Männern im Alter von ca. 30 Jahren) Waisenkindern durchgeführt.

Des Weiteren wird am alten Lausbubenhaus kräftig renoviert.

Wir haben wieder einmal gesehen, dass die Spenden und Spendengelder richtig eingesetzt werden und es auch dadurch den Menschen und hier besonders den Waisen-und Straßenkinder etwas besser geht.

Allen Spendern ein ganz großes „Vergelt`s Gott“

 

 


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