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Fahrtbericht Mai 10

Hilfsgütertransport am 25.Mai 2010

Liebe Freunde,
 
ein paar Daten über die Fahrt Stichwortartig,,,
gefahren sind wir mit 3 Kleintransporter mit Hänger und 6 Personen,,,,geladen hatten wir ca. 2 to Lebensmittel, ca. 5 to Bekleidung, 2 Betonmischmaschinen, 5 Heizkörper, 1 Rasenmäher Benzin mit Antrieb, 7 Kinderwagen u. 2 Kinderbetten.
Es ist immer interessant zu schauen was sich in 3 Monaten seit der letzten Fahrt ge- bzw. verändert hat.
Verändert muss man sagen hat sich vieles zum positiven
Das Lausbubenhaus wurde von aussen mit 16 cm Material Wärme gedämmt, die Heizkörper wurden zum Teil ausgewechselt , die Stromleitungen erneuert und sonstige Reparaturen durchgeführt.
Im neuen Haus (ehemals alter  Schuppen) wurde der 2. Bauabschnitt durchgeführt. Es wurden neue Schlafräume geschaffen und ein neuer Essens-Aufenthaltsraum.
Hut ab Pfarrer Stefan, genau das ist richtig und wichtig.
Aber auch Hilfe zur Selbsthilfe wurde durchgeführt.                                              Von Anfang an:
Die Waisenhäuser unserer Kinder liegen ja im Aussenrandbezirk der Stadt Miercurea und werden auch deshalb von einem anderen Bürgermeister bzw. Gemeinderat verwaltet. Dieser junge Bürgermeister sorgt sich sehr um die Stiftung von Stefan und besonders hilft er und seine Frau den Kindern.
Jedesmal wenn wir vor Ort sind treffen wir den Bürgermeister und seine Frau bei irgendeiner Hilfe.
Also,,Stefan hat 4 ehemalige Waisenbuben (haben allesamt eine Familie) mit einer Vergütung   eingestellt. Diese verrichten Arbeiten innerhalb der Stiftung   und werden dafür auch bezahlt. Dieses Überschuss - Geld fließt in die Stiftung und kommt den Waisenkinder zu Gute. Kurz nach unserer Ankunft wurden die "Betonmaschinen" sofort in den  Einsatz genommen. Damit Pfarrer Stefan den Kies und Zement nicht mit seinem Auto fahren muß habe ich mit der  Hilfe des  kirchl. Ritterordens "des Hl. Sebastianus, der Roten Löwen von Limburg" und durch unseren Freund Georg einen kleinen Transporter gekauft, der jetzt dringend benötigt wird. Er ist nicht neu, hat 200 000 km, wird aber seinen Dienst in der Baukolonne noch tun.
Er wird im Juli mit anderen Hilfsgüter nach Rumänien geschafft.
Jetzt hat der Pfarrer und der Bürgermeister aber noch ein wichtiges Thema angesprochen.
Brandgefahr:
Vorab : wir werden bei der nächsten Fahrt ca. 10 Feuerlöscher mitnehmen, die Erzieherinnen im Gebrauch unterweisen, damit im Brandfall in den Waisenhäuser gelöscht werden kann. (werden gesponsert, schon erledigt)
In dem Gespräch stellte sich heraus, dass Dörfer durch die Feuerwehr Miercurea im Einsatzfall bedient werden, d.h nach Aussage des Bürgermeisters, die Feuerwehr braucht 20 - 30 Minuten. Als wir nachfragten was bei einem Brand von ihnen getan wird :  Beten.
Man muss dazu sagen, dass der Bürgermeister selbst ausgebildeter Feuerwehrmann ist, auch ein paar Feuerwehrleute hat, aber wie gesagt ohne Gerät u. Löschfahrzeug.                                                                                                   Ich habe ihm versprochen mich um zuschauen  und mich zu erkundigen wie teuer ein solches Fahrzeug ist.
Ein LF( (Löschfahrzeug 800 l) kostet ca. 20 Jahre alt mit 30 000 km ca. 3.000,- €. Dies sind Zahlen die wir von Gemeinden her kennen. Solche Kommunallöschfahrzeuge  laufen in Afrika und im Kosovo.
Liebe Freunde, meiner Ansicht ist es möglich dies zu stemmen ohne dass die normalen Hilfslieferungen dadurch leiden. Ich werde mich bei meinen Freunden von Feuerwehr und THW für Ausstattungsgegenstände einsetzen.
Bitte helft mit, dass wir diese 3.000,- € zusammenbekommen, denn ich meine diese Feuerwehr hilft auch unseren Waisenkindern bei einem Waisenhausbrand und das ist bei Kindern eventuell. schnell passiert. Überlegt mal bitte wen man zu einer Spende bitten dürfte.
Danke !
Info !
- Im Penny Markt in Miercurea ist Milch teurer als bei uns !
- Grundnahrungsmittel ca. 10 % billiger als bei uns !
- andere Lebensmittel wie bei uns !
z.B Ein Lehrer verdient 200,- € und kann bei diesen sogenannten"Supermärkten" nicht einkaufen.
Sie kaufen in ihren "Alten Geschäften" ein  die von den Landwirten beliefert werden.
Bekleidung ist kaum zu erwerben , nur noch in Gebrauchtwarenläden möglich Es ist laut unseren Gesprächspartnern einfach zu teuer. Man kann sich nur gebrauchte Kleider leisten.
 
Danke für die Spenden
 
Vorgesehener nächster Transport ca. 09. Juli 2010
Für diese Fahrt werden Lebensmittel gebraucht.

Bekleidung bitte nur in überschaubarer Menge abgeben

Danke ! 


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